irgendwie

ir|gend|wie
[ˈɪʁɡn̩tˈviː]

  1. auf irgendeine Art, Weise (in der etwas vorhanden ist oder sich realisieren lässt)
  2. in irgendeiner Hinsicht, im Rahmen irgendwelcher Überlegungen

Heute habe ich wieder einmal festgestellt, wie sehr ich dieses Wort liebe. Irgendwie. Es lockert immer etwas auf, macht es unbestimmter, freier, für jeden ein wenig anders interpretierbar. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst ein sehr unentschlossener Mensch bin, die typische Waage, bei der Kopf und Bauch sich oft nicht einig sind und die sich selten für eine Seite entscheiden kann, weil sie Angst hat, es könnte die falsche Wahl gewesen sein.

Da ist Irgendwie ein wirklich schönes Wort für mich. Wenn ich versuche, meine Gefühle zu beschreiben, habe ich oft die Empfindung, dass die von mir gewählten Worte zwar passend sind, es aber nicht exakt so beschreiben, wie ich es fühle. Und wenn ich dann ein Irgendwie davor setze, passt plötzlich alles besser. Dann sage ich nämlich, es ist so, wie ich es beschrieben habe, aber doch ein wenig anders, denk dir selbst, wie es sich anfühlen könnte.

Mag sein, dass meine kleine Liebeserklärung an dieses Adverb für viele (oder sogar alle) absolut unverständlich ist, aber so ist das Leben. Und ich hoffe, dass ihr es – wenigstens ein klein wenig – irgendwie nachvollziehen könnt… 😉

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3 thoughts on “irgendwie

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