Give us more detonation!

Das Konzert fand im m Hohenpark Killesberg im Rahmen der Coke Sound Up! Tour statt. Karten konnte man vorher nur übers Internet gewinnen und auch wenn die Fahrt nach Stuttgart von Dessau aus ca. 9 Stunden dauerte (mit der Bahn), nahm ich den Weg auf mich, da es versprach, ein kleines feines Konzert zu werden… 🙂

Anmerkung: Wer gleich den Konzertbericht lesen will und nicht mein ganzes Geplapper ringsrum, der scrollt am besten gleich zum 3. Punkt 😉
Und die Setlist ist nicht richtig. Habe eine aus dem Netz übernommen, da ich mich ehrlich gesagt nicht mehr an die Reihenfolge erinnern kann. Aber die aus dem Inernet scheint nicht zu stimmen… 😦

Now come on come all to this tragic affair…
Zur Hinfahrt gibts nicht viel zu sagen: Es war stellenweise sehr voll, ich habe schöne und unschöne Gegenden gesehen (die Landschaften um Würzburg herum – ein Traum!! <3) und war am Stuttgarter Hauptbahnhof etwas entsetzt wegen der Schließfachgebühren (4€!).
Die U-Bahn fand ich auch leicht, bis zum Killesberg fuhr man damit 5 Minuten, Fußmarsch wären 45 Minuten gewesen. Da bezahlt man doch gerne den einen Euro für die Bahn 😉
Am Hohenpark dann das erste Problem: Wo ist der Eingang?! Den an meiner U-Bahn-Station habe ich vollkommen übersehen und bin somit 20 Minuten um den Park herumgelaufen, bis ich einen anderen gefunden hatte. Der Park an sich ist richtig schön. Viele Bäume, Blumen, Wiesen, Wasserspiele. Und er ist riesig! Such da mal eine Freiluftbühne, gar nicht so einfach ^^ Um ungefähr 18:30 Uhr war aber auch dieses Problem gelöst und ich bekam mein Bändchen, mit dem ich auf das Gelände durfte. Die Kontrollen waren nicht ganz so gründlich wie ich es sonst kenne, es wurde nur meine kleine Tasche von außen abgetastet, mehr nicht! Hätte also doch die DSLR hineinschmuggeln können …
Dann ging es die Treppe runter zur Bühne. Leider war ja bereits seit mehr als einer halben Stunde der Einlass geöffnet, sodass die besten Plätze natürlich schon weg waren. Da sich alles in der Mitte an dem Bühnensteg, der in die Menge hineinragte, sammelte, suchte ich mir einen Platz rechts an der Bühne. Dort saß ich eine ganze Weile und zeichnete Reiseeindrücke in mein Skizzenbuch (wer also jemand Zeichnenden da sitzen sah – das war ich :D).
Als sich allerdings eine Gruppe One Night Only (ONO)-Fans in die ersten Reihen drängen mussten, bekam ich fast eine Tasche an den Kopf und entschied mich dann doch lieber, aufzustehen. Sorry an denjenigen, der hinter mir stand und dem ich beim Aufstehen – glaub ich – auf den Fuß getreten bin ^^° Außerdem rutschte ich dadurch von der 4. Reihe ungefähr in die 7. Reihe ab. Mist.
Vorher gingen von der rechten Seite, hinter einer Absperrung, zwei Personen auf die Bühne zu. Ich dachte mir erst: „Lustig, der eine hat ja die gleiche Frisur wie Ray! Und den mit der Kapuze erkennt man gar nicht…“ Und plötzlich kreischten neben mir einige: „Frankiiieeee!“ Und ich dachte nur: „WTF, das sind ja wirklich Frank und Ray! OMG!“ Und richtig, Frank war der mit der Kapuze. Er schaute auch zu uns rüber, grinste und ging weiter. Nur leider machte eine Kamera nicht richtig mit und startete viel zu langsam, sodass ich doch kein Foto mehr machen konnte ._.
Aber ich hab sie von ganz nah geseeeeehen!! ❤

Everybody pay attention to me!

Moderator Jan Köppen

Moderator Jan Köppen

Die Moderation des Abends führte Jan Köppen durch, laut Wikipedia.de ein VIVA-Moderator. Viele schienen ihn vorher schon zu kennen – ich nicht 😀

Er quatschte etwas mit uns, verteilte jeweils zwei M&Gs für ONO und MCR – natürlich an die lautesten Leute in den ersten Reihen, wir hinteren hatten keine Chance – und kündigte dann die Band One Night Only an.

Ich war gespannt, wie denn diese Vorband für MCR klingt – und wurde enttäuscht. Außer dem Lied „Forget my name“ sagte mir keines wirklich zu. Und das Lied „Can you feel it“, welches die neue CocaCola-Hymne sein soll, ging mir bereits auf der Coke-Website auf die Nerven.
War eben nicht mein Fall.

One Night Only 01

One Night Only 01

One Night Only 02

One Night Only 02

Umbaupause :)

Umbaupause 🙂

Bevor unsere Band des Abends auf die Bühne kam, wurden „Na Na Na“-Schildchen verteilt, die hochgehalten werden sollten. Schöne Idee, wenn auch etwas von den polnischen Fans abgeschaut.

Und ich bekam kein Schild ab, weil manche wohl der Meinung waren, 10 Stück von dem Stapel, der herumgereicht wurde, behalten zu müssen. Und dann, daaaaann … Look alive, sunshine.

Killjoys, make some noise!

Und wie! Gerard war teilweise kaum zu hören 😄
Na nanana nanana nananananana! Mit einem „BÄM!“ ging es los. Gerard nahm auch gleich die ganze Bühne in Beschlag, lief vor auf den Steg, wieder zurück, von links nach rechts und rechts nach links. Wie vorher abgesprochen hielten alle (bzw. alle, die eines hatten) die „Na“-Schilder hoch und sprangen auf und ab. Fotos machen ging da schlecht, aber ich habs versucht.

Yes, we Killjoys made some noise

Yes, we Killjoys made some noise

Seht ihr, von der Band nüscht zu erkennen 😉 Aber sehr tolle Stimmung, und durch das ganze Springen kam ich sogar wieder in die 4. Reihe zurück 😄

Ein schöner Rücken kann auch entzücken ...

Ein schöner Rücken kann auch entzücken …

Nach dem Eröffnungssong ging es gleich weiter mit Vampire Money und Planetary (GO!). Also super zum Tanzen, Springen und Sichverausgaben 😀

I’m unbelievable, yeah!

I’m unbelievable, yeah!

Bei den ersten spieluhrähnlichen Tönen hüpfte ich schon auf und ab – „Mama“ kommt! Das Lied ist mit eines meiner absoluten Lieblinge und live ist es einfach unglaublich toll. Woah, wie da die Crowd mitsang, das war atemberaubend *____*

Gerard

Gerard

Gerard legte zwischendurch mal eine kleine Krabbeleinlage auf dem Laufsteg hin 😄
Ein weiteres ruhigeres Lied folgte mit “The Only Hope For Me Is You“. Und es ist immer wieder interessant zu sehen, wie die meisten Fans die Lieder schon anhand der ersten paar Takte erkennen.

Frank

Frank

The only hope for me is you alone

The only hope for me is you alone

Where are you, Destroya? Gerards Frage sagte schon alles und kündigte DESTROYA, das fünfte Lied vom „Danger Days“-Album an.

Gerard

Gerard

Ray

Ray

Interlude

Interlude

Irgendwann zwischendurch kam auch noch das „Interlude“ vom „Three Cheers for Sweet Revenge“-Album, jedenfalls bin ich der festen Überzeugung, dass es das war. Auch wenn es auf keiner Setlist steht.

„Teenagers“ von BP und „The Kids from Yesterday“ von DD folgten darauf, am Anfang von „Teenagers“ hielt Gerard eine auf die Bühne geworfene Deutschlandflagge hoch, auf der „Mikey Way for President“ stand 😄

Frank, Mikey & Gerard

Frank, Mikey & Gerard

Als drittes Lied von „The Black Parade“ folgte nun das Lied „Welcome to the Black Parade“. Und wow, waren wir wieder laut 😀

Gerard

Gerard

Gerard

Gerard

Und jetzt: „Helena“ 🙂 Die Anfangs-„Woooohoooo!”-Einlage, könnt ihr hier angucken:

Gerard

Gerard

„I’m Not Okay (I Promise)“ war das zweite und letzte Lied von „Three Cheers”, auch immer wieder sehr wunderbar live ^^.

Gerard

Gerard

Gerard

Gerard

Gerard und Leinwandgee

Gerard und Leinwandgee

„Famous Last Words“ war das letzte Lied des Abends – wie passend 🙂 Und am Ende des Songs wurden Konfettikanonen gezündet, das war vielleicht ein cooler Effekt! Auch wenn das Zeug extrem im Mund klebte beim Mitsingen.

Konfetti!

Konfetti!

Danach verschwanden Frank, Mikey, Gerard, Ray, James Dewees und Michael Pedicone sehr schnell von der Bühne.

Last Words

Last Words

Zwar schrien wir nach einer Zugabe, doch Jan Köppen, der danach wieder auf die Bühne kam, machte diese Hoffnung schnell zunichte.
So endete also dieser Auftritt von My Chemical Romance nach nur einer Stunde um 22 Uhr. Viel zu kurz, meiner Meinung nach 😦

Buehne

Bühne

Am Merchstand, der nun nicht mehr so voll war wie vor dem Konzert, kaufte ich mir noch ein T-Shirt und ein Poster.

Ausbeute

Ausbeute des Abends

I’ll tell you all how the story ends
Mit etwas herumtrödeln hier und etwas rumgucken da war ich also gegen 23 Uhr wieder zurück am Hauptbahnhof. Und kämpfte dort gegen meine größten Probleme: Langeweile, Müdigkeit und Kälte. Drei sehr nervige Gesellen.
Aber irgendwie hab ich die 5 Stunden dort überlebt und auch die 10 Stunden Zugfahrt zurück. War danach zwar erstmal einen Tag lang geplättet, aber das war es wert 😉

Am Sonntag, den 17.07.2011 läuft ab 14:15 Uhr auf VIVA ein CokeSoundUp-Special, bei dem das Konzert gezeigt wird. Falls ihr mich suchen wollt:

Buehne

Da ungefähr stand ich 🙂

Copyright © 2011 by Juliane Bunk / Ashqtara
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One thought on “Give us more detonation!

  1. ha ha xD du kennst jan nich? der hat den „liederladen“ auf viva moderiert ^^ muahahah. aber der’s auch erst drei jahre oder so dabei.

    ich konnt nich mit -.- dabei… dabei… ich… liste…

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